Junge Menschen sollen nicht für die Corona-Krise zahlen müssen

Der aktuelle Haushaltsentwurf des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) sieht eine Kürzung der Örtlichen Jugendförderung von 17 Millionen auf 15 Millionen vor. 

Mit diesem Geld werden u.A. Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit auf lokaler Ebene finanziert. Das ist zum Beispiel der Jugendclub, in dem Jugendliche mehrmals die Woche ihre Freizeit verbringen; der Jugendverband, in dem junge Menschen sich über Jahre hinweg ehrenamtlich engagieren & jährlich aufs Zeltlager fahren; das ist die Streetwork, die auf Schulhöfen oder in der Innenstadt jungen Menschen ein offenes Ohr und Hilfe bei Problemen anbietet, und vieles mehr. Die vielfältigen Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit in Thüringen sind wichtige Freizeit- und Bildungsorte, Orte der Unterstützung und Begleitung bei Herausforderungen, Orte der Partizipations- und Demokratieerfahrung, des Ausprobierens und Experimentierens für junge Menschen während ihrer Entwicklung zu verantwortlichen und eigenständigen Persönlichkeiten. 

Die geplante Kürzung sendet ein fatales Signal an junge Menschen in Thüringen. Wir sagen: Junge Menschen sollen nicht für die Corona-Krise zahlen müssen.

AG Örtliche Jugendringe Thüringens

Kontakt: oert liche-jugendringe-thr@web.de
AG- Sprecher: Jonathan Schweizer, Demokratischer Jugendring Jena

Pressespiegel

Kürzungen bei Schule und Sport – Bildungsministerium legt Streichliste vor. Thüringer Allgemeine (Apolda) am 02. April 2022.

AWO kritisiert Kürzungen bei Jugendclubs und Sozialarbeit. Zeit Online am 07. April 2022.

Junge Union kritisiert Kürzungen. Einsparungen dürfen nicht zulasten der Jugend gehen. nordthueringen.de am 10. April 2022.

Land kürzt Mittel für Jugendarbeit im Kyffhäuser Kreis. Thüringer Allgemeine (Sondershausen) am 11. April 2022.

LINKE-Landtagsabgeordneter  Plötner übt Kritik an geplanten Kürzungen der Jugendhilfe. ABG TV (Fernsehen aus Altenburg) am 11. April 2022.

Jugendringe gegen Kürzungen im Landesetat. Thüringische Landeszeitung (Jena) am 12. April 2022.

Jugendringe kritisieren geplante Kürzungen des Landes. JENA TV am 13. April 2022.

Interview mit Sprecher der AG Örtliche Jugendringe zur Kampagne #raufnichtrunter. Radio F.R.E.I. am 13. April 2022.

SPD will Jugendhilfe in Thüringen gesetzlich absichern. Thüringer Allgemeine am 16. April 2022.

Bringt Erfurts Sparkurs die Jugendhilfe im Altenburger Land in Not? Leipziger Volkszeitung am 19. April 2022.

Kommentar: Jugendhilfe-Kürzung sendet fatales Signal – nicht nur in Altenburg. Leipziger Volkszeitung am 19. April 2022.

CDU-Landtagsabgeordneter Zippel: Landesregierung spart an der falschen Stelle. ABG TV (Fernsehen aus Altenburg) am 22. April 2022.

Jugendarbeit in Ebeleben und Helbedündorf steht vor Herausforderungen. Thüringer Allgemeine (Sondershausen) am 26. April 2022.

Rot-rot-grüne Koalition streitet um Geld für Jugendhilfe. Thüringer Allgemeine am 28. April 2022.

Erfurter Jugendhilfe: „Kürzung sendet fatales Signal“. Thüringer Allgemeine (Erfurt) am 12. Mai 2022.

Kampagne

Am 08. April 2022 beginnt die gemeinsame Öffentlichkeitskampagne der AG Örtliche Jugendringe Thüringens.

Gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigen wir der Politik, welche wichtigen Orte für junge Menschen in ganz Thüringen potentiell von einer Kürzung der Örtlichen Jugendförderung betroffen sind. Die Kampagne beinhaltet eine Postkarten-Aktion an den Thüringer Landtag und eine Social-Media-Kampagne.

Social Wall

Mitmachen

Als AG Örtliche Jugendringe rufen wir alle Träger, Vereine, Einrichtungen und Verbände der Kinder- und Jugendarbeit, die über die Örtliche Jugendförderung in Thüringen gefördert werden, dazu auf, sich an unserer Postkarten-Kampagne und Social-Media-Kampagne zu beteiligen.

Postkarten-Aktion

Gemeinsam zeigen wir den Mitgliedern des Thüringer Landtags, welche Einrichtungen, Verbände und Projekte über die Örtliche Jugendförderung in Thüringen finanziert werden und welche Orte für Kinder und Jugendliche von den Kürzungen konkret bedroht sind. 

Macht mit bei unserer Postkarten-Aktion!

Schritt 1: Postkarten beim Jugendring in deiner Nähe abholen

Schritt 2: Postkarten mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, die eure Angebote nutzen, gemeinsam ausfüllen

Schritt 3: Postkarten an den Thüringer Landtag schicken

Öffentlichkeitsarbeit: Dokumentiert euere Beteiligung an der Aktion auf Social Media & verwendet dabei den Hashtag #raufnichtrunter. Verlinkt diese Website & markiert Landtags-Politiker:innen aus eurer Region.

Social-Media-Kampagne
#raufnichtrunter

Gemeinsam machen wir auf Instagram, Facebook und Twitter sichtbar, welche Orte für Kinder und Jugendliche von den Kürzungen potentiell betroffen sind.

Macht mit bei unserer Social-Media-Aktion!

Postet Beiträge über eure Kanäle. Dabei den Hashtag nicht vergessen #raufnichtrunter .

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