Der Stadtjugendring Erfurt fordert die Umsetzung von jugendpolitischen Themen aus der Oberbürgermeisterwahl

Der Stadtjugendring Erfurt e.V. gratuliert Andreas Bausewein zur Wiederwahl als Oberbürgermeister. Da im Wahlkampf auch jugendpolitische Themen eine wichtige Rolle gespielt haben, fordern wir diese auch nach der Wahl auf die Agenda zu setzen. So wurde, von mehreren Kandidat*innen, die Kostenfreiheit des Nahverkehrs Kinder und Jugendliche gefordert. Dies ist auch im Leitbild für ein kind- und jugendgerechtes Erfurt 2020 formuliert. Wir fordern deshalb den Oberbürgermeister auf, den Prozess für die Gebührenfreiheit einzuleiten.
Ebenfalls möchten wir den Sanierungsstau, der Jugendhäuser der Stadt Erfurt, in den Blick genommen wissen. Ein umfassendes Programm zur Sanierung der Einrichtungen, muss zwingend in Stadtverwaltung und Stadtpolitik diskutiert und etabliert werden.
In unserer Jugendbefragung zur Oberbürgermeisterwahl wurden mehr Flächen für legales Graffiti und mehr öffentliche und nutzbare Räume für Jugendliche eingebracht. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, im Rahmen der Stadtentwicklung, die Belange und Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker in die jeweiligen Prozesse einfließen zu lassen.
Um das Anliegen zu untermauern, werden die Vertreter*innen des Stadtjugendrings das Gespräch mit den Stadtratsfraktionen suchen.